Kurztripp BUDAPEST


Müde sitze ich schon seit 4 Stunden in dem Zug auf dem Weg nach Hause und denke an die schönen Tage, die ich in Budapest erleben durfte. Am Donnerstag Morgen, um genauer zu sein um 06:50, sind wir vom Hauptbahnhof in Richtung Dresden losgefahren. Es ging zu einem Wettkampf nach Budapest. Wir, damit meine ich die Reisegruppe die aus 10 Personen bestand, waren alle sehr müde und schon leicht aufgeregt. Kein Wunder, denn wir hatten eine 12 stündige Reise vor uns.

 Als wir dann endlich im Zug saßen verging die Zeit wie im Flug. Wir sind in Dresden umgestiegen und saßen dann auch schon in Richtung Budapest. Im Zug habe ich meine alt-neue Liebe zu meinem alten Nintendo DS lite wieder gefunden und bin schon förmlich süchtig nach einer Runde Mario Kart, Animal Crossing oder Nintendogs. Erstaunlich, wie lange doch noch so ein Nintendo Akku hält. Total Müde sind wir in Budapest angekommen und sind sofort ins Shuttel zum Hotel eingestiegen. Das Hotel war eher gesagt wie eine Jugendherberge. 2 Betten, ein Tisch, ein alter Fernseher, ein Badezimmer und ein Spiegel. Das Frühstück bestand aus einem Brötchen, Wurst oder Käse, Marmelade und Joghurt und natürlich den Kaffee. Das „Hotel“ befand sich in einem kleinen Vorort namens Töröbalint und hatte eine gute Lage zu Bus und S-Bahnhaltestelle zur Innenstadt. 3 Tage verbrachten wir fast nur in der Wettkampfhalle. Natürlich, wir waren ja dort auch nur zum Wettkampf. Er verlief für alle sehr gut. Die Gruppe erreichte in Finale einen zufriedenstellenden 6. Platz und hatte eine „Generalprobe“ für die bevorstehende EM. Ich konnte aufgrund einer Verletzung leider nicht starten und habe die Gruppe tatkräftig unterstützt, mit allen mitgefiebert und sie natürlich lautstark angefeuert. Am Freitagabend fuhren wir noch nach Budapest und spazierten an der Donau. Wir sahen das Parlament, die Burg, die Kettenbrücke und vieles mehr. Ich finde, Budapest ist eine Stadt mit Charakter. Viele Gebäude haben dort ihren ganz eigenen Charm mit ihren altmodischen Außenfassaden und altertümlichen Stil. Wenn man durch die Straßen läuft sieht man viele alte Häuser und plötzlich steht dazwischen ein modernes Haus mit Glaswänden. Außerhalb von Budapest sind sie eher alt und verfallen. ,,Im Gegensatz zu London, das eher „kühler“ wirkt, hat Budapest eine ganz „warme“ Atmosphäre“, ein Zitat von meiner Trainerin, die ebenso von der Stadt begeistert war wie ich.  Am letzten Tag gingen wir noch ganz früh auf den Markt. Dort habe ich mir typische ungarische Souvenirs, wie Salami, Chillischoten-Ketten, Paprika und Gewürze gekauft. Ich kann euch außerdem empfehlen einmal Langos zu probieren. Sehr fettig, aber doch sehr sehr lecker. Schade, dass die Reise schon wieder vorüber ist. Ich werde mit Sicherheit Budapest noch einmal besuchen und mir alles bei Tag und in Ruhe anschauen, doch jetzt freue ich mich erstmal auf die noch 6 stündige Zugfahrt. (Achtung Ironie) 


2 Kommentare zu „Kurztripp BUDAPEST

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s