Ist mir egal.

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Und nein, der Titel soll keine Anspielung auf dieses schreckliche Lied sein.

Ich möchte ein ernstes Thema ansprechen, welches mich schon seit Tagen beschäftigt. Es geht um Kritik und Kritikfähigkeit. Insbesondere wie man mit destruktiver Kritik umgeht. Denn Menschen können nur gut mit Kritik umgehen, wenn sie sich sicher fühlen. Das gelingt nur, wenn sie Kritik nicht persönlich nehmen und ein starkes Selbstwertgefühl verfügen. Doch, wer kann schon von sich behaupten völlig unantastbar zu sein? -Niemand. Im tiefen Inneren sind alle Menschen gleich: verletzlich.

Ich möchte euch nicht mit meinen „emotionalen Müll“ vollheulen, denn das würde ziemlich unprofessionell kommen, aber die Welt ist nicht immer Friede Freude Eierkuchen. Es gibt Menschen, die einem nicht immer nur Gutes wünschen und einen mit ihren Worten verletzen. (Schon wenige Worte reichen da aus). Aber wie schafft man es trotzdem, den Mittelfinger zu heben und auf die Meinung der anderen nicht einzugehen?

Besonders in der Bloggerwelt ist schlechte Kritik (also keine konstruktive Kritik) Alltag. Immer gefällt irgendjemanden dein Stil, deine Persönlichkeit oder dein Aussehen nicht. Bei sowas verzichte ich generell darauf mich zu verteidigen, weil ich weiß, dass es wenig bringen würde. Es vergeudet nur Energie und lässt einen in das Thema nur mehr rein steigern. Man muss sich immer fragen, ob der Kritiker für einen im Leben von Bedeutung ist. Ist dies nicht so, kann man im besten Fall nur darüber Lachen.

So wie alle Menschen gleich sind, sind sie dennoch unterschiedlich. Jeder hat andere Eigenschaften, Fähigkeiten und ein anderes Aussehen. Wenn man andere Menschen schlecht kritisiert, sollte man erst darüber nachdenken, wie es für einen selbst wäre. (Sowas nennt man auch Perspektivwechsel). Dabei rede ich nur über schlechte Kritik, denn konstruktive Kritik, wenn sie richtig formuliert wird, kann sich jeder zu Herzen nehmen. Die beste Möglichkeit um herauszufinden, ob es „gute“ oder „schlechte“ Kritik ist, ist einfach Nachzufragen, worauf genau sich die Kritik bezieht. Wer nicht in der Lage ist, seine Kritik inhaltlich präzise zu begründen, sollte einen nicht weiter interessieren.

Kritik kann eine Waffe sein, die uns leicht verletzen und kränken kann, wenn wir von unseren Fähigkeiten und Werten nicht völlig überzeugt sind. Aber auch eine Chance, die uns zum Besseren verändern kann, sprich uns die Augen öffnen kann. Letzten Endes ist es unser Leben und wir können selbst entscheiden, wie wichtig uns die Meinung der Anderen ist.

Es ist MEIN Leben und MEIN Blog .

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8 thoughts on “Ist mir egal.

  1. Sehr toller Post! Ich schließe mich dir da 100% an. Ich habe letzends auch einen Post mit der Kernaussage geschrieben.

    Du hast auf jeden Fall eine neue Abonnentin gewonnen und nur mal so: der Hut steht dir total! 🙂

    Lg, Zarah

    zarahester.blogspot.de

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